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Ritter Gluck im Glück
oder „Der Kampf mit den Noten"

"Rittter Gluck im Glück"
Aufführungen siehe:

www.rittergluck.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Alles über Ritter Gluck im Glück finden sie jetzt unter

www.rittergluck.de

 


Ankündigung der Aufführung im NDR Hannover:

 
Willibald Gluck könnte Äusserst zufrieden sein. Gerade hat ihm der Papst den Orden vom goldenen Sporn verliehen und Willibald nennt sich jetzt „Ritter von Gluck". Natürlich hat er sich sofort eine nagelneue Ritterrüstung zugelegt, die ihn aber doch arg beim Komponieren stört. Er hat nämlich schon einiges zuwege gebracht.

Stolz kramt Ritter Gluck aus seiner grossen „Familenkiste" einige Utensilien seiner letzten Opern hervor und auch sein neues Werk „Orpheus und Euridice" soll wieder ein Hit werden. Doch gerade für den Höhepunkt den „Furientanz" will ihm nichts Zündendes einfallen. Und dann soll sich auch die Hauptperson Orpheus niemals umdrehen dürfen. Und Ritter Gluck ist doch auch selbst immer so neugierig! Was tun?

Aber Amor ist heimlich mit von der Partie und gemeinsam mit den Kindern und den Musikern des Bläserquintetts wird eifrig an einer richtig fetzigen Version gebastelt, in der es donnert und kracht! Und natürlich klappt es auch. Zum Dank für die Hilfe darf Amor sogar die ganz frischen Noten von „Ach, ich habe sie verloren" singen. Und das wird wirklich ein Hit. Willibald freut sich sehr: Ritter Gluck im Glück"!

 

DWZ, 4.Oktober 2006

Eine Märchenstunde mit Musik

„Ritter Gluck im Glück" mit der NDR Radiophilhannonie
VON SABINE BRAKHAN Hameln.

Ritter Christoph Willibald Gluck hatte eine neue Oper komponiert: „Orpheus und Eurydike". Doch so richtig zufrieden waren weder er noch sein Bläserquintett mit dem jüngsten Werk. Mit der Geschichte „Ritter Gluck im Glück oder Wir schmieden eine Oper" präsentierte die NDR Radiophilharmonie im Hamemer Theater ein Konzert für Kinder ab sechs Jahren. Fünf Musiker, Flötistin Heike Malz, Kerstin Ingwersen (Oboe), Klarinettist Ulf-Guido Schäfer, Margje Imandt (Hörn) sowie Michael Grünwald (Fagott) ließen die Kinder auf der Theaterbühne hautnah an ihrer Musik teilhaben, und so wurde der Nachmittag zur unterhaltsamen Märchenstunde mit Musik.
Jörg Schade, mal als Ritter Gluck in Rüstung, dann wieder als Dirigent mit Taktstock oder Komponist Gluck im Frack, verkörperte seine Rolle perfekt und entführte die kleinen und großen Zuschauer an die besonderen Orte der Musik. Nach der Ouvertüre aus dem Ballett „Don Juan", einem Ausschnitt aus dem Flö-tenkonzert G-Dur und der Arie „Hab ich manchmal miese Laune" aus der Oper „Der betrogene Kadi" war Ritter Gluck mit seinem Gefolge im Morgenland angekommen.

Spätestens da war allen klar: Eine Oper ist nicht langweilig, sie besteht neben der Schauspielerei aus Hits, Ohr würmern und Gassenhauern, allerdings heißen die bei Gluck Arien und tragen Titel wie „Ach ich habe sie verloren".

Interessante und lehrreiche Musikstunde
Nur bei seiner neuen Oper wollte das mit dem spannen- den „Furientanz" nicht richtig klappen, seine Musiker waren gelangweilt, und Gluck war ratlos und unzufrieden. Doch da erschien Esther Mertel in Gestalt der Fee Amor, und gemeinsam schmiedeten die bei- den mit viel Feuer und Rauch aus der nutzlosen Ritterrü tung Donnerbleche, um dem Tanz der Geister der Unterwelt den musikalischen Rahmen zu verleihen. Unterstützung holten sie sich beim Publikum, anfangs mit „Fußdonnern", und als der nicht ausreichte, übernahmen Anna und Nina mutig das Spiel mit den Donnerblechen. Jetzt klang alles perfekt, und Ritter Gluck war im Glück.
Um auch aus Amor eine glückliche Fee zu machen, erfüllte Gluck ihren sehnlichsten Wunsch: einmal auf der Bühne „Mit Freuden den Willen der Götter erfüllen" singen zu dürfen! So schloss die interessante und lehrreiche Musikstunde mit einem „Hit" aus der Oper „Orpheus und Eurydike".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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